Verkabelung von Freileitungen
im Bannriet

Mehrere Freileitungen erschliessen die verschiedenen Wohn- und Ökonomie- gebäude in der Umgebung des Naturschutzgebietes Bannriet (Gemeinde Altstätten). Sie verlaufen direkt am Rand des Schutzgebietes oder in dessen Umgebungsbereich. Der erste Kilometer, welcher mitten durch das Schutzgebiet führte, wurde auf Initiative von Pro Riet bereits 1987 anlässlich einer Leitungserneuerung in die Erde verlegt. Doch auch die verbleibenden Leitungen bildeten für Grossvögel eine beträchtliche Unfallgefahr und störten das Landschaftsbild - dies in einem für die Natur zentralen Teil des Riets. So verunglückten beispielsweise 1996 zwei Weissstörche tödlich an einer dieser Freileitungen.

Um auch die restlichen Freileitungen in den Boden zu bringen, übernahm der Verein Pro Riet Rheintal im Jahr 2000 die Trägerschaft für dieses Projekt. Nach Projektabschluss wird ein Gebiet von zwei Quadratkilometern Grösse oberirdisch leitungsfrei sein. Rund fünf Kilometer Freileitungen werden in den Boden verlegt und 130 Holzmasten aus der Landschaft verschwunden sein.

 

Inzwischen verschwundener Stangenwald
beim Naturschutzgebiet Bannriet.
Die Kollisionsgefahr für den Weissstorch
ist im Bannriet weitgehend gebannt.